Aktuelles

Generalversammlung der Feuerwehr Grub-Frenshof

Veröffentlich am 15.11.2003

Kommandant und Vorstand in ihren Ämtern bestätigt

Zur Generalversammlung und einem Ehrungsabend verdienter Mitglieder hat die Vorstandschaft der Feuerwehr Grub-Frenshof in den Saal der Gastwirtschaft Volk-Franzke eingeladen.

Nachdem der 1. Vorsitzende, Dieter Arnold, die Generalversammlung eröffnet hatte, konnte er von einem geselligen Vereinsjahr der Feuerwehr berichten. Der Verein organisierte eine Maiwanderung, umrahmte die Leistungsprüfung, lud zu einem Gartenfest und vieles mehr.

Schriftführer Jörg Heiling freute sich über die steigende Mitgliederzahl, die inzwischen auf 116 angestiegen ist.

Kassier Stephan Bajohr gab einen Einblick in die finanzielle Lage des Vereins.

Eine 18 köpfige Jugendgruppe, eine Frauengruppe und 4 Männergruppen stellen den Aktiven Bereich der Feuerwehr Grub-Frenshof. 1. Kommandant Werner Riemer berichtete von der Leistungsprüfung mit 4 Gruppen und der Jugendleistungsprüfung.

Erstmals konnte auch die Prüfung zur Jugendflamme Stufe 1 in Frenshof abgenommen werden. Die Jugendlichen nahmen am Kreisjugendleistungsmarsch in Rattelsdorf sowie am Wissentest in Lisberg teil und waren begeistert vom Kreisjugendzeltlager auf Burg Feuerstein. Zur Zeit bereiten sich 18 Feuerwehrleute auf die Prüfung zum Truppmann Teil 1 vor.

1. Bürgermeister Hans Baier, lobte den Kommandanten und den Feuerwehrverein, da es ihnen gelungen ist Aktive und Passive für eine gute Sache zu begeistern. Er selbst konnte bei vielen Aktionen beobachten, dass hier mit großer Freude und Spaß gearbeitet wird.

"Die Jugendlichen der Feuerwehr Grub-Frenshof fallen bei Wettbewerben im Landkreis Bamberg vor allem durch ihre Gruppenstärke und ihren hohen Leistungsstand auf", so der Kreisbrandinspektror Friedrich Riemer

KBM Albert Tornau lobte das Engagement der Feuerwehr Grub-Frenshof.

Unter der Wahlleitung von 1. Bürgermeister Hans Baier wurde der 1. Kommandant in seinem Amt bestätigt, als 2. Kommandant wurde Stephan Bajohr gewählt. Weiterhin wurden in ihren Ämtern bestätigt, der 1. Vorsitzende Dieter Arnold, 2. Vorsitzende Birgit Dietz, Schriftführer Jörg Heiling und Kassier Stephan Bajohr. Als Beisitzer in der Vorstandschaft fungieren in den nächsten 3 Jahren Frank Scheller, Dorothea Selig, Roland Dütsch und Uwe Uhlstein.

Der Höhepunkt des Abends folgte mit den Ehrungen.

Für 25 Jahre Treue zum Verein wurde Jürgen Arnold, Günther Bajohr, Friedrich Burkard, Peter Dietz, Peter Hippacher, Leonhard Hofmann, Wolfgang Krug, Otmar Lang, Willi Scheller, Alfred Scherer, Anton Selig, Johannes Selig, Peter Steuer und Wolfgang Wetz geehrt.

Es folgte die Ehrung für 50 jährige Mitgliedschaft:

Michael Arnold, Georg Dietz, Martin Giebfried, Otto Höppel, Vitus Kraus, Georg Kaiser, Jakob Lang, Paul Paczulla, Johann Raab, Richard Rauscher, Georg Söldner, Werner Winderlich und Richard Wetz.

Die höchste Ehrung für 60 jährige Treue konnte neben Johann Hofmann noch Johann Dietz und Josef Scheller entgegennehmen.

1. Bürgermeister Hans Baier betonte, dass gerade die älteren Mitglieder einen wichtigen Beitrag in der Vergangenheit für die Feuerwehr geleistet haben.

Bis spät in die Nacht wurde noch gefachsimpelt. Von den "Älteren" war aus "alten Zeiten" zu erfahren, dass das Amt des Kommandanten früher sehr begehrt war und diese hohe Ehre mit viel Freibier begossen wurde.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Grub-Frenshof wurden diese Mitglieder ausgezeichnet. Erster von links 1. Vorsitzender Dieter Arnold, daneben 1. Bürgermeister Hans Baier, erster von rechts 1. Kommandant Werner Riemer

Für 50 Jahre Treue zum Verein wurden diese Mitglieder ausgezeichnet. Erster von links 1. Vorsitzender Dieter Arnold, daneben 1. Bürgermeister Hans Baier, rechts im Bild 1. Kommandant Werner Riemer

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Johann Hofmann geehrt. Erster von links 1. Vorsitzender Dieter Arnold, daneben 1. Bürgermeister Hans Baier, rechts im Bild 1. Kommandant Werner Riemer

Eine kleine Feuerwehr - mit zahlreichem Nachwuchs

Veröffentlich am 01.06.2003

Die beiden Ortschaften Grub und Frenshof liegen ca. 18 km westlich von Bamberg. Seit der Gebietsreform 1978 gehören beide Ortsteile zur Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald.

Aus der Geschichte der Feuerwehr Grub-Frenshof

Am 2. Februar des Jahres 1890 wurde in den beiden Ortschaften Grub und Frenshof jeweils eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.

Im Jahr 1906 wurde die erste Fahne gekauft. Bei der Segnung durch Pfarrer Herold stand die FFW Gaustadt Pate.

Die Zusammenlegung der beiden Wehren wurde 1936 angeordnet.

Bei der Inspektion von KBM Schmidt im Juli 1956 stellte dieser fest: "Die Feuersicherheit der Gemeinde ist mit der Handdruckspritze nicht mehr gewährleistet". Dies führte zur Beschaffung einer TS 8/8.

Im Jahr 1974 wurde Karl Raab zum 1. Kommandanten und 1. Vorstand der FFW Grub-Frenshof gewählt. Unter seiner Führung konnte 1978 die erste Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" abgelegt werden.

Seit August 1979 dient eine Fertiggarage als Feuerwehrgerätehaus für den TSA (Bj. 1960) mit einer TS 8/8 (Bj. 1964).

Die Damengruppe der Feuerwehr wurde 1988 gegründet.

Im Mai 1991 feierte die Feuerwehr Grub-Frenshof ihr 100jähriges Bestehen mit einer Fahnenweihe.

Seit September 1991 ist Werner Riemer 1. Kommandant der FFW.

Die Feuerwehr Grub-Frenshof heute

Die Ortschaften Grub und Frenshof haben zusammen 309 Einwohner. Die Feuerwehr hat 110 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren.

Zum aktiven Bereich zählen 9 Frauen und 33 Männer. Durch kontinuierliches Abhalten von Leistungsprüfungen konnten 28 Aktive schon die höchste Leistungsstufe Gold-Rot ablegen.

Bild Nr. 1 einfügen: Bildunterschrift: Leistungsprüfung und Bayerische Jugendleistungsprüfung 2001 in Frenshof

Aufgrund der Änderungen im Feuerwehrwesen ist es auch für kleinere Wehren notwendig, auf die fundierte Ausbildung der Aktiven großen Wert zu legen.

So gibt es im aktiven Bereich zwei ausgebildete Gruppenführer und sieben Maschinisten für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge. An der Ausbildung zum Truppmann Teil I haben 14 Aktive und zum Truppmann Teil II haben fünf Aktive erfolgreich teilgenommen.

Der 2001 erstmals durchgeführte Bezirksleistungsmarsch für Erwachsene in Rothensand wurde als Herausforderung angenommen und zwei Gruppen angemeldet. Aufgrund der guten Erfahrungen vom Vorjahr nahmen auch im Jahr 2002 wieder 2 Gruppen, diesmal mit 3 Frauen und 5 Männer, am Bezirksleistungsmarsch in Altenkunstadt teil. Wir erreichten sowohl 2001 als auch 2002 die zweitbeste Plazierung einer Feuerwehr aus dem Landkreis Bamberg.

Mit dem Erfahrungsschatz einer Stützpunktfeuerwehr können wir nicht konkurrieren, aber die erzielten Ergebnisse spiegeln doch die Motivation in der Gruppe wider.

Bild Nr. 2 und 3 einfügen Bildunterschrift: Teilnehmer der FFW Grub-Frenshof am Bezirksleistungsmarsch 2002 in Altenkunstadt

Ganz wichtig ist neben dem Feuerwehrtechnischem das gesellige Miteinander. Die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins unter der Leitung von Dieter Arnold, organisiert die Festbesuche, Maiwanderungen, die alljährlich im Juli stattfindenden Gartenfeste und die Einladungen zu Weinfahrten. Auch ein Erste-Hilfe-Kurs wurde vom Feuerwehrverein angeboten.

Bei den Übungen der Aktiven wird großer Wert auf eine gute Atmosphäre gelegt. Der Spaß beim geselligen Miteinander kommt nicht zu kurz.

Geschichte der Jugendfeuerwehr

Das Interesse der Jugend an der Feuerwehr wurde immer größer. Es haben sich 1999 vier Jungen unserer Wehr auf die Bayerische Jungendleistungsprüfung vorbereitet. Mit anderen Jugendlichen aus verschiedenen Feuerwehren haben sie in Ampferbach die Prüfung erfolgreich abgelegt.

Im Jahr 2000 wurde dann offiziell eine Jugendgruppe der FFW Grub-Frenshof angemeldet. Damit war der Grundstein für die Jugendarbeit gelegt. Seit diesem Zeitpunkt wird die Ausbildung der Feuerwehranwärter regelmäßig weitergeführt. Ziel der Jugendarbeit ist es, einen gut ausgebildeten Feuerwehrnachwuchs in den aktiven Bereich übernehmen zu können.

Die im Jugendbereich angebotenen Prüfungen und Wettkämpfe stellen gute Anreize dar und fördern den Gemeinschaftssinn.

Im Jahr 2001 waren insgesamt 12 Jugendliche (4 Mädchen, 8 Jungen) in der Jugendgruppe. Zum ersten Mal wurde die Bayerische Jugendleistungsprüfung in Frenshof abgenommen. Diese Aktivität blieb in Grub und Frenshof niemandem verborgen und war eine Werbung für den Feuerwehrnachwuchs.

Die 12 Jugendlichen nahmen 2001 auch das erste Mal am Kreisjungendleistungsmarsch in Walsdorf teil. Eine Gruppe belegte den 9. Platz von insgesamt 73 teilnehmenden Gruppen.

Im Herbst beteiligten sich die Jugendlichen am Wissenstest in Burgwindheim.

Bild Nr. 4 einfügen Bildunterschrift: Jugendgruppe nach dem Gaudileistungsmarsch in Ebing

Das Jahr 2002 stellt bisher den Höhepunkt der Jugendfeuerwehraktivitäten dar. Inzwischen ist die Jugendgruppe auf 19 Feuerwehranwärter im Alter von 14-18 Jahren angestiegen (7 Mädchen und 12 Jungen).

Die 19 Jugendlichen wurden auf den Kreisjugendleistungsmarsch in Wattendorf vorbereitet. Die beste Gruppe erreichte den 10. Platz unter 85 teilnehmenden Gruppen. Der Gaudileistungsmarsch in Ebing und auch der Wissenstest in Pettstadt wurde begeistert absolviert. Ein besonderer Höhepunkt war der Erwerb der deutschen Jugendspange in Breitengüßbach. Die Vorbereitung und Teilnahme wurde in guter Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Lisberg durchgeführt. Bei der Prüfung in Breitengüßbach gaben 11 Jugendliche aus Grub-Frenshof und 6 Jugendliche aus Lisberg ihr Bestes und bestanden die Prüfung mit gutem Erfolg.

Bild Nr. 5 einfügen Bildunterschrift: Gruppenbild der Jugendfeuerwehr Grub-Frenshof 2002

Der zeitliche Aufwand in der Jugendarbeit ist sehr groß, aber es ist eine Investition für die Zukunft der Feuerwehr. Die Motivation und der Ehrgeiz der Jugendlichen entschädigt den Arbeitsaufwand aller, die mit der Jugendausbildung zu tun haben.

Wir, bei der FFW Grub-Frenshof, sind froh und stolz, dass sich ein großer Teil unserer Dorfjugend für das Wohl und die Sicherheit der Allgemeinheit einsetzt.

Schlusswort

Wir wissen, dass auch kleine Wehren in der Zukunft nötig sind. Um Bestehen zu können, ist aber eine Anpassung an die Anforderungen der Zukunft notwendig.

Ich freue mich über alle Aktivitäten in unserer Feuerwehr und bedanke mich für die Unterstützung in der Jugendarbeit.

1. Kommandant

Werner Riemer